2020-03-18

Rezulte mi proponas J-JiRiismon.

Ĉu nur por mi la pronomo ri aspektas vira, eĉ maskla? Se oni volas uzi ri por paroli pri neduumuloj tiu laŭ mi estas iom stranga elekto, sed bone. Kiam oni parolas pri nespecifa persono mi proponas la pli molan "ji" kiel seksneŭtrala aŭ nespecifa pronomo - tiu ĉi ji taŭgas pli bone kaj estas ankaŭ pli neŭtrala. Mi precipe ŝatas la akuzativan formon "jin", ĉar ĝi estas la unua parto de la ĉina dualismo jin-jang.

Do oni uzu ri por paroli pri neduumuloj, sed ji por paroli pri seksneŭtrala aŭ nespecifa persono.

Rezulte mi proponas J-JIRiismon.

2020-03-13

Warum Esperanto lernen – Kial lerni Esperanton?

Warum Esperanto lernen – Kial lerni Esperanton?

Sprachgruppen verhalten sich ähnlich wie Spezies:

Sie können sich zahlenmässig vergrössern, verkleinern, stagnieren

oder aussterben

Sprachen wollen gepflegt werden

Invasive Spezies

Racoon

Seit vielen Jahren gibt es kontroverse Debatten über das Ausmaß ökologischer Auswirkungen des ursprünglich aus Amerika stammenden Waschbären in Europa. Der aktuelle Waschbärbestand wird in Deutschland auf mindestens 1,3 Mio. Tiere geschätzt, verbunden mit einer kontinuierlichen Erhöhung der Dichte und einer expansiven Areal-Erweiterung. Der Waschbär ist damit in Deutschland heute eines der häufigsten wild lebenden Raubtiere. Diverse Studien belegen, dass sich der Waschbär die meiste Zeit hauptsächlich tierisch ernährt und dafür in Deutschland aktuell jährlich hunderte Millionen Wirbeltiere in den naturschutzfachlich sensiblen Zeiten von Fortpflanzung und Aufzucht tötet. Der Waschbär ist damit innerhalb weniger Jahrzehnte in Deutschland zu einem der Hauptprädatoren für kleine Wirbeltiere aufgestiegen. Akut können dabei die ökologischen Auswirkungen sein, wenn Waschbären in hohen Dichten auftreten oder die Beutetiere in Raum und Zeit konzentriert sind, wie im Bereich kleiner Habitate oder auf Inseln. Besonders betroffen sind Amphibien, Reptilien, Brutvögel, Fledermäuse und Großmuscheln, darunter eine Vielzahl gefährdeter und geschützter Arten. Aus Naturschutzsicht besitzt der Waschbär ein erhebliches Gefährdungspotenzial für die biologische Vielfalt in Europa und ist daher als invasive Art zu bewerten.

Strikte Regulierung auf EU-Ebene

  • Maßnahmen gegen invasive Arten
  • Damit es nicht zu wirtschaftlichen Schäden kommt und um einen Verlust der Vielfalt der Tiere und Pflanzen zu verhindern, braucht es aus Sicht der EU-Kommission eine strikte Regulierung auf EU-Ebene für vorbeugende Maßnahmen und einen Umgang mit diesen Arten. 2015 ist die Verordnung des Europäischen Parlaments über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten in Kraft getreten.
  • Wichtiger Teil der Verordnung ist die Unionsliste. Sie gilt seit dem 3. August 2016 und startete mit 37 gelisteten Tier- und Pflanzenarten, die als invasiv eingestuft wurden. Mittlerweile sind es 66. Jedes Jahr kommen weitere Arten hinzu. Zuletzt wurde die Liste im Juli 2019 erweitert, sie führt jetzt insgesamt 30 Tierarten.
  • Die 66 gelisteten Arten dürfen nicht absichtlich in die EU eingebracht, gehalten, gezüchtet oder befördert werden. Allerdings gibt es hierbei Ausnahmen wie eine Genehmigung durch einen Mitgliedsstaat oder die Zulassung durch die EU-Kommission sowie Übergangsfristen für kommerzielle Bestände und nichtgewerbliche Besitzer.
  • https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/artenschutz/invasive-arten/

Gibt es invasive Sprachen?

Esperanto

  • Esperanto ist einfacher und schneller zu erlernen als andere Sprachen
  • Esperanto muss jeder neu als Fremdsprache lernen
  • Die Zahl der Esperantosprecher wächst stetig
  • Esperanto ist logisch und klar
  • Geeignet für Alt und Jung (Spielerisch erlernbar, Gehirn-Jogging, Perspektivwechsel)
  • keine Ausnahmen oder Unregelmässigkeiten
  • Esperanto ist deutlich mehr als nur eine Sprache

Die Hoffnung der Esperantisten

  • Esperanto bedeutend „Hoffender“
  • Esperantisten sind Esperantosprecher mit einer Mission
  • Die Mission: Die Sprache Esperanto als internationale Welt(hilfs)sprache zu fördern und zu verbreiten, analog wie sich das metrische System oder der heute übliche - aber schon wieder überholte - gregorianische Kalender im Laufe der Zeit verbreitet hat.
  • Verbreitung über eine „grasswurzel-revolution“ von unten, dh ohne die existierenden nationalen Sprachen und Dialekte abzulösen bzw. zu unterdrücken.
  • Esperantisten sind sich darüber bewusst, das derzeit die internationale Verkehrssprache „schlechtes Englisch“ ist

Panta rhei oder „alles fliesst“: Latein, Französisch,Englisch, Esperanto ?

  • Im Mittelalter war Latein die Sprache der Kirche und der Wissenschaft, die nur von einer kleinen Gruppe gebildeter Personen (Elite) genutzt wurde.
  • Vorteile des Latein
    • muss als Fremdsprache neu erlernt werden
    • niemand spricht Latein als Muttersprache
    • niemand ist anderen gegenüber im Vor- oder Nachteil
  • Nachteile des Latein
    • zu kompliziert
    • zu europäisch
    • zu tot

Englisch: nur als Sprungbrett

  • Englisch ist ähnlich wie Latein oder Französisch zu einer Elitensprache geworden:
    • kompliziert, zeitaufwendig, teuer
  • andauernde Benachteiligung gegenüber „native English speakers“ (Muttersprachlern)
  • bewahrt und fördert eine hierachische Klassengesellschaft
  • aktive politische Teilhabe und Weiterentwicklung basis-demokratischer Strukturen scheitern an Sprachbarriere
  • Sprachen-Ökologie ist durch invasive Art maximal bedoht
  • die ökologische Krise erfordert einen Richtungswechsel
  • von kapitalistischen hierachischen zu sozial-libertären ökologischen Systemen, wie sie Murray Bookchin bereits in der 1960er Jahren beschrieben hat https://en.wikipedia.org/wiki/Murray_Bookchin
  • Englisch kann nur als Sprungbrett betrachtet werden zum Absprung auf ein höheres Niveau sprachlichen Verstehens und Verständnisses. Dieses Niveau kann wiederum nur durch eine neutrale einfache Sprache wie Esperanto erreicht werden.

Esperanto Ligiloj